Äsche

Die Äsche findet man am häufigsten in Flüssen der Mittel- und Hochlagen Europas. Gelegentlich kommt sie auch in Seen der Alpen vor.

Name: Äsche

Wissenschaftlicher Name: Thymallus thymallus

Familie: Lachsfische (Salmonidae)

Lebensraum: schnell fließende, kalte Flüsse mit hohem Sauerstoffgehalt

Aktivitätszeitraum: tagaktiv

Schutzstatus: ganzjährig geschont nach Landesfischereiverordnung NRW

Größe/Beschreibung: 35-40 cm, spitz zulaufende Pupillen, besonders große Rückenflosse (Äschenfahne), silbrige Seiten mit perlmuttartigem Glanz und ca. 15 bis 20 schwarzen Punkten, dunkelgrau- grüne Rückenfärbung

Nahrung: Würmer, Schnecken, kleine Krebstiere, Köcherfliegenlarven, gelegentlich kleine Fische und eigene Brut

Äsche in der Diemel

Fortpflanzung: Die Weibchen schlagen kleine Laichgruben in lockeren, kiesigen Grund und legen 4000 bis 5000 Eier ab. Diese werden von mehreren Männchen befruchtet und bis zum Schlüpfen der Eier bewacht. Während der Laichzeit kommt es zwischen den Männchen zu Kämpfen um die Brutplätze. Nach drei bis vier Wochen schlüpfen die Jungtiere. Mit ca. drei Jahren werden sie geschlechtsreif.

Besonderheiten: Junge Tiere leben in Gruppen oder kleinen Schwärmen, mit steigendem Alter werden sie zu Einzelgängern. Besonders auffällig ist ihre große Rückenflosse, kein anderer lachsartiger Fisch besitzt diese. Durch Gewässerverbauung sowie als Beute des Kormorans sind die Bestände der Äsche in den letzten Jahren stark zurückgegangen.